RoMed Mitarbeiter-News

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„DankesKinoVorstellung“ für RoMed Mitarbeiter

Oberbürgermeister Andreas März eröffnete gemeinsam mit Betriebsleiterin Janet Breucker die Veranstaltung.
Oberbürgermeister Andreas März eröffnete gemeinsam mit Betriebsleiterin Janet Breucker die Veranstaltung.

Das Kinopolis in Rosenheim veranstaltete ein „DankesKino“ exklusiv nur für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der RoMed Kliniken. Das Filmticket, Popcorn und Softgetränk nach Wahl wurden kostenlos gestellt – wer Lust hatte, durfte sogar Familienmitglieder mitbringen. Unsere Kolleginnen und Kollegen haben sich fleißig angemeldet, sodass die begrenzten Plätze schnell weg waren. Das „DankesKino“ ist bei allen gut angekommen, besonders die Kids waren von dem Kinovergnügen hellauf begeistert!

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„romedtipp“ - Der Countdown läuft!

Kick-Tipp-Spiel der RoMed Kliniken

Am Freitag, den 11. Juni beginnt um 21:00 Uhr das erste Spiel der Europameisterschaft. Wir möchten Sie daher zu unserem gemeinsamen Tippspiel einladen. Auf kicktipp.de finden Sie eine extra Seite für alle RoMed-Mitarbeiter, auf der Sie noch vor dem ersten Anpfiff fleißig Ihre Spieltipps eingeben können. Natürlich warten auf die Teilnehmer mit den meisten Punkten am Ende der EM tolle Preise. Und so funktioniert's...

  1. Öffnen Sie https://www.kicktipp.de/romedtipp/.
  2. Klicken Sie auf der Startseite unten „Registrieren“, um ein Profil anzulegen.
  3. Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse sowie ein Wunschpasswort ein.
  4. Danach erhalten Sie per Mail einen Code zugeschickt. Folgen Sie den weiteren Schritten der Registrierung.
  5. Unter „Tippübersicht“ werden die Ergebnisse und Platzierungen der Tippspiele angezeigt. Unter „Tippabgabe“ können Sie Ihren Spieltipp eingeben. In den „Spielregeln“ können Sie nachlesen, wie viele Punkte pro Spiel vergeben werden.

Das Tippspiel endet mit der EM am 11. Juli. Die Gewinner benachrichtigen wir ab dem 12. Juli. Den Zugang zu Kick-Tipp finden Sie auch in der RoMed-App.

Bei Fragen zu „romedtipp“ stehen Ihnen Tobias Hausner und Carolin Niedermann aus der Öffentlichkeitsarbeit gerne zur Verfügung.

"romedtipp" - Jetzt mitspielen und gewinnen!
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Vergleich der ersten und zweiten Welle hospitalisierter Patienten mit SARS-CoV-2

Deutschlandweite Veröffentlichungen der Studienarbeit von Chefarzt Prof. Dr. Stephan Budweiser und Kolleg*innen.

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YouTube Video

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am Samstag, den 06.02.2021, wurde auf Telegram ein Video veröffentlicht, in dem ohne Hinweis an die Gesprächspartner ein Anruf im RoMed Klinikum Rosenheim mitgeschnitten und aufgezeichnet wurde. Dieses Video wurde auf YouTube und in anderen sozialen Medien weiter verteilt. Der Anrufer gab sich in diesem Video als Angehöriger einer Patientin aus, die vor einigen Tagen im Klinikum an einer Covid-19 Erkrankung verstorben war. Der Anrufer stellte die Diagnose der Covid-Erkrankung infrage und unterstellte den RoMed Kliniken, die Anzahl von Corona-Toten durch falsche Diagnosen zu manipulieren.

Die RoMed Kliniken weisen darauf hin, dass diese vom Verfasser des Videos gemachten Unterstellungen inhaltlich falsch sind. Die RoMed Kliniken haben eine Münchner Anwaltskanzlei beauftragt, dem Urheber des Videos eine Unterlassungsverfügung zukommen zu lassen. Bei den verschiedenen Social-Media-Kanälen wurde die Löschung des Videos beantragt.

Der RoMed Klinikverbund behält sich vor, die unberechtigte Aufzeichnung und Veröffentlichung des Telefongesprächs strafrechtlich prüfen zu lassen. Der Anrufer im YouTube Video hat gegen die Rechte des Arztes, der Gesundheits- und Krankenpflegerin und der RoMed Kliniken verstoßen, um einer offensichtlich politisch motivierten Aussage, nämlich der Leugnung der Corona-Pandemie, Nahrung zu geben.

In Anbetracht der offensichtlich emotional belasteten Situation sieht das RoMed Klinikum jedoch zunächst von einer Strafanzeige ab. Auch weiterhin werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von RoMed besorgten Angehörigen telefonisch Auskunft erteilen. Man setzt dabei auf das Verantwortungsgefühl der Angehörigen, die Auskunft über den Gesundheitszustand von Patienten erhalten wollen. Der Arzt, der mit dem Anrufer sprach, gab ausdrücklich zu bedenken, wie belastend die tägliche Betreuung der schwer an Covid-19 erkrankten und sterbenden Menschen für das pflegerische und ärztliche Personal ist.

Ganz allgemein und jenseits des konkreten Einzelfalls weisen die Ärztinnen und Ärzte der RoMed Kliniken darauf hin, dass für eine Covid-19 Erkrankung eindeutige klinische und diagnostische Kriterien in der Bildgebung existieren, sodass unabhängig von Laborergebnissen die Diagnose Covid-Erkrankung gestellt werden kann.

An dieser Stelle danke ich Ihnen allen für Ihre Hinweise, Rückmeldungen und Bekundungen in dieser Angelegenheit. Aus ganz Deutschland und auch Medienvertretern erfahren die RoMed Kliniken Beistand und Fürsprache. Liebe Kolleginnen und Kollegen, gemeinsam halten wir diese unangenehme Situation aus, denn wir wollen weiter professionell und fürsorglich für unsere Patienten da sein.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Dr. Jens Deerberg-Wittram

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Ferienbetreuung für Mitarbeiterkinder

Willkommen bei den RoMedKids!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist uns ein besonderes Anliegen. Wir möchten Sie, abgeleitet aus der Bedarfserhebung, dabei gezielt unterstützen. So planen wir in diesem Jahr unser Angebot auszuweiten, indem wir für die RoMed Kliniken in den Sommerferien eine Ferienbetreuung für Ihre Kinder, die RoMedKids, planen und umsetzen.

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Wie sicher sind die COVID-19-Impfstoffe und wie funktionieren sie?

Das Robert Koch-Institut gibt auf seinem YouTube-Kanal Antworten rund um das Thema Impfen.

RKI YouTube Channel
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Impfstoff gegen Covid-19

Häufig gestellte Fragen und Antworten zu dem Thema gibt das Robert-Koch-Institut:

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Bitte an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Elternzeit

Wie Sie wissen: Die Lage ist weiterhin angespannt – Covid nimmt uns immer noch in Beschlag. Neben den vielen Patientinnen und Patienten, die zu uns kommen, machen uns auch die Personalausfälle in den Teams zu schaffen.

Haben Sie die Möglichkeit uns zu unterstützen, damit wir die nächsten Monate gemeinsam gut überstehen? Dann melden Sie sich bitte bei uns! Wir werden Sie entsprechend Ihrer zeitlichen Wünsche zur Stabilisierung unserer Pflegeteams einplanen.

Zur Koordinierung wenden Sie sich bitte an unsere zentrale Nummer in der Pflegedirektion Tel: +49 8031 365 38 01 oder schreiben Sie uns unter

Gemeinsam schaffen wir das – wir wünschen Ihnen frohe und gesunde Weihnachtstage und freuen uns auf Ihre Rückmeldung.

Herzliche Grüße, Ihre Pflegedirektion

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OVB online, 22.12.2020

Interview mit Dr. Jens Deerberg-Wittram

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Besucherregelung ab Montag, 14. Dezember 2020

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stern.de, 04.12.2020

"Das Schlimmste sind Patienten mit Atemnot"

Pfleger Michael Steidl spricht im stern-Interview über seinen Alltag in der Notaufnahme.

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ARD, 02.12.2020
Corona-Hilfen für Krankenhäuser

Milliarden-Zahlungen des Bundes helfen Patienten kaum

Die ARD sendet am 02.12.2020 um 21:45 Uhr das Magazin "plusminus". Zum Thema Corona-Hilfen für Krankenhäuser besuchte ein Drehteam die RoMed Kliniken und sah sich die Situation vor Ort an.

ARD Mediathek
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BR, 25.11.2020
Wie gut sind wir für den Corona-Winter gerüstet?

"jetzt red i" aus München

„jetzt red i“, das tut unser Geschäftsführer, Herr Dr. Jens Deerberg-Wittram, im Bayerischen Fernsehen.

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Mitarbeiterbefragung - GPTW

Mit einer Beteiligung von 53 % haben Sie sich an der Mitarbeiterzufriedenheitsbefragung beteiligt. Für Ihre Teilnahme und Ihr Vertrauen möchten wir uns herzlich bedanken!

Ein großer Dank geht auch an das interdisziplinäre GPTW-Projektteam, das in den vergangenen Wochen die Befragung organisiert hat und immer mit Rat und Tat zur Verfügung stand:
Priv.-Doz. Dr. Andreas Bauer, Cornelia Geiger, Claudia Gruber, Maria Gruber, Maximilian Höhensteiger, Christof Maaßen, Matthias Scherm, Sabrina Schneider, Hannes Stadlbauer und Lisa van Maasakkers.

Wir sind alle sehr gespannt auf die Ergebnisse, die uns Anfang Dezember vorliegen werden. Great Place To Work® verarbeitet aktuell die Rohdaten, stellt uns dann aggregierte Ergebnisberichte zur Verfügung und wird uns bei der Interpretation dieser unterstützen. Aufgrund der Corona-Einschränkungen werden Ihnen allen die Ergebnisse per Videobotschaft mitgeteilt. Anfang des nächsten Jahres werden zunächst im Rahmen einer Führungskräftetagung Themenschwerpunkte erarbeitet, bevor gemeinsam konkrete Maßnahmen abgeleitet werden.

Vielen Dank für Ihr Feedback!

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RoMed Klinik Prien am Chiemsee

Neu: Ansprechpartner für Personalangelegenheiten

Ab dem 10. November werden in einem ersten Schritt neben Herrn Weiß auch Frau Dietze, Frau Loferer und Frau Pasteur im Wechsel jeweils alle zwei Wochen am Dienstag hier in Prien vor Ort sein und für Ihre Fragen und Anliegen zur Verfügung stehen.

Sie finden die Kolleginnen bzw. Kollegen im Stationsleitungsbüro Intensiv (zwischen Station C1 und Intensivstation) und erreichen diese am jeweiligen Dienstag über das Gäste-DECT -7143.

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BR, 01.11.2020
Schulen und Krankenhäuser

Zittern vor dem Virus

Die RoMed Kliniken 
0:00 – 2:33
5:18 – 8:44

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Besuchsregelungen an den RoMed Kliniken ab Samstag, den 24. Oktober 2020

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©abk
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RoMed Klinik Bad Aibling

Neubau in Bad Aibling schreitet voran

Die Rohbauarbeiten mit Stahlbauarbeiten für die Dachzentrale und Entkernungen sind bereits abgeschlossen und der Ausbau läuft planmäßig in den Gewerken. Das Stellen der Wände und die Rohinstallationen laufen geschoßübergreifend und sind im Untergeschoß soweit abgeschlossen, dass der erste Estrich eingebaut werden kann.

Der Neubau wird in zwei Bauabschnitte unterteilt:
Bauabschnitt 1:
Neubau einer Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte - AEMP – und Neubau einer OP-Abteilung mit 3 OP-Sälen mit der Integration der neuen Funktionsstellen in das bestehende Klinikgebäude. Ertüchtigung der bestehenden Energiezentrale und Erneuerung der Versorgungsinstallationen.
Bauabschnitt 2:
Entkernung von Untergeschoß und Erdgeschoß im Bettenhaus an der Harthauser Straße und Einbau, bzw. Verlagerung der bisherigen Intensivstation mit insgesamt 8 Intensiv- und  Überwachungsplätzen. Im Untergeschoß wird die dazu notwendige Lüftungszentrale gebaut und eine zentrale Sammelumkleide für die Mitarbeiter errichtet.  
Einhaltung Zeit- und Kostenrahmen
Die beiden Bauabschnitte werden aus heutiger Sicht im Herbst 2021 wie geplant fertiggestellt und eine schrittweise Übergabe an den Klinikbetrieb kann ab dem 4. Quartal 2021 erfolgen. Derzeit ist davon auszugehen, dass der zuletzt veranschlagte Kostenrahmen für die Bauabschnitte 1 und 2 eingehalten werden kann. Es sind Gesamtkosten in Höhe von etwa 34,7 Mio. EUR zu erwarten, wobei etwa 23,1 Mio. EUR davon durch den Freistaat Bayern gefördert werden. 

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RoMed Klinikum Rosenheim

Baustellenbesichtigung Haus 2

Liebe Kolleginnen und Kollegen, 
leider müssen wir aufgrund der aktuellen Situation bis auf weiteres die Baustellenbesichtigungstermine für Freitag absagen!

Die Baustelle „Haus 2“ befindet sich nun in der finalen Bauphase. Deshalb gibt es ab sofort das Angebot von Baustellenbesichtigungen mit Herrn Peter, damit Sie sich unseren Neubau mal genauer ansehen können!

Die Besichtigungen sind immer freitags ab 13.00 Uhr zu folgenden Terminen: 23.10, 30.10, 13.11, 20.11 und 27.11.2020

Die Führungen finden in 3 Gruppen mit maximal je 20 Personen statt. Die erste Gruppe startet um 13.00 Uhr, die zweite um 13.45 Uhr und die dritte um 14.30 Uhr. Treffpunkt ist im Erdgeschoss des Verwaltungsgebäudes (DSZ).  Wir bitten um Anmeldung mit der Angabe von Ihrem Namen, des Datums und Uhrzeit unter .

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RoMed Klinik Wasserburg am Inn

Neu: Ansprechpartner für Personalangelegenheiten

Ab dem 24. November stehen Ihnen unsere Kollegen aus der Personalabteilung, Herr Höhensteiger und Herr Rinser, jeweils alle zwei Wochen dienstags im Raum 273a, 1. OG hier vor Ort für Ihre Fragen und Anliegen zur Verfügung.

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© Sweco
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Wir bauen eine neue Klinik!

Auf dem Gelände des kbo-Inn-Salzach-Klinikums in Wasserburg entsteht ein neuer Krankenhauskomplex.

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ARD MOMA, 17. September 2020

Welttag der Patientensicherheit

Am Welttag der Patientensicherheit steht auch das Wohl der Behandelnden im Fokus, die oft in Stressmomenten richtig handeln müssen.

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BR24, 16. September 2020

Wie Rosenheim unter dem Image "Corona-Hotspot" leidet

Rosenheim gilt nicht nur in Deutschland als "Corona-Hotspot". Darüber wird international berichtet - mit Auswirkungen auf die Stadt.

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Galileo, 01.07.2020

3 Stories behind Gesundheitssystem

Warum hat Deutschland so viele Intensivbetten? 
(RoMed ab 20:38 min) 

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25.06.2020

Aktuelle Besuchsregeln

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Financial Times, Guy Chazan, 4. Juni 2020

How Germany got Coronavirus right

From extensive testing to early track and trace, Germany is a model for tackling the disease

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BR, 3. Juni 2020

Corona in Bayern

Das Protokoll einer Pandemie.

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14. Mai 2020

Testungen bei Mitarbeitern
Hygiene-Info

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Nejm Catalyst, 5. Mai 2020

Do not stay at home: We are ready for you!

Ein Beitrag von Dr. Jens Deerberg-Wittram und PD Dr. Christoph Knothe

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BR, 1. Mai 2020

Die Arbeitswelt in Zeiten von Corona

Der Beitrag über das RoMed Klinikum Rosenheim beginnt bei ca. 24:30 Min.

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SZ, 16. April 2020

Außer Atem - Eine Visite auf der Intensivstation in Rosenheim

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14. April 2020

Sorge vor Ansteckung im Krankenhaus unbegründet

„Menschen vermeiden aktuell Klinikaufenthalte...

„Menschen vermeiden aktuell Klinikaufenthalte. Bei planbaren Eingriffen ist das plausibel. Es ist aber gefährlich und auch unnötig, wenn Menschen akute Symptome z. B. eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls verdrängen und nicht ins Krankenhaus gehen, weil sie Angst haben, sich mit dem Sars-CoV-2-Virus in der Klinik zu infizieren. Damit setzen sie sich einem großen Gesundheitsrisiko aus. Ebenso riskant kann es für Patienten sein, wenn sie aus Furcht vor einer Corona-Infektion z. B. eine dringend angezeigte Tumoroperation verschieben“, berichtet Dr. Jens Deerberg-Wittram, Geschäftsführer der RoMed Kliniken.

Aus den Erfahrungen der letzten Wochen haben die RoMed Kliniken für die Versorgung der Patienten deshalb an den einzelnen Klinikstandorten Schwerpunkte festgelegt. So behandelt die RoMed Klinik Bad Aibling jetzt ausschließlich Covid-Patienten. Die RoMed Klinik Prien am Chiemsee wird Covid-frei gehalten und kümmert sich um akut erkrankte Patienten. Die RoMed Kliniken Rosenheim und Wasserburg am Inn behandeln Patienten mit akuten Krankheitsbildern unabhängig davon ob sie Sars-CoV-2 infiziert sind oder nicht.

„Wir haben in den RoMed Kliniken die Versorgung der Covid-Patienten von den übrigen Patienten streng getrennt. Dadurch wird eine Infektion von Notfällen und dringlich behandlungsbedürftigen Patienten verhindert. So gibt es zum Beispiel separate Covid-Stationen. In Rosenheim wurde sogar ein komplettes Bettenhaus nur für Covid-Patienten eingerichtet. Der Zutritt in die Klinik wird kontrolliert und wenn der Status eines Patienten bei Ankunft nicht eindeutig ist, so wird dieser von Anfang an als Verdachtsfall isoliert.

„Sich aus Angst vor Ansteckung nicht in die Klinik zu trauen, kann fatale Folgen haben. Nehmen Sie deshalb akute Krankheitssymptome ernst und zögern Sie nicht den Notarzt zu rufen. Die RoMed Kliniken sind für Sie da!“, verspricht RoMed Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram.

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SZ, 11. April 2020

Risikofaktor Angst

Ein Beitrag von Dr. Jens Deerberg-Wittram

Wir dürfen nicht aus Angst vor dem Virus den Blick auf die Versorgung der Gesamtbevölkerung verlieren.

Es muss alles getan werden, um deutsche Kliniken auf Covid- 19-Patienten vorzubereiten. Doch wenn Menschen mit anderen Leiden sich nicht mehr ins Krankenhaus trauen, wäre der gesundheitliche Schaden womöglich noch verheerender als die Pandemie.

Unwahrscheinliche Ereignisse, die verheerende Folgen für viele Menschen haben, werden in der Risikoforschung als dread risks bezeichnet. Beispiele für solche Horrorrisiken sind das Erdbeben in Haiti, der Atomunfall von Fukushima und der Anschlag auf die Zwillingstürme des World Trade Center im September 2001. Im Unterschied zu herkömmlichen Risiken wie Tabakrauchen odebr Fallschirmspringen sind Horrorrisiken durch drei Eigenschaften bestimmt. Sie können eine ganze Gruppe von Menschen auf einen Schlag töten, sie entziehen sich der menschlichen Kontrolle, und sie führen schreckliche Bilder vor Augen, die das Schreckensszenario immer wieder in Erinnerung rufen.

Psychologen haben beobachtet, dass der plötzliche Tod vieler Menschen aufgrund eines unerwarteten und grauenhaften Ereignisses oft besondere Ängste und damit verbunden extreme Reaktionen der Risikovermeidung auslöst. Der verzweifelte Versuch der Risikovermeidung kann dabei manchmal schlimmere Folgen haben als das ursprünglich auslösende Ereignis selbst.

So wies der Risikoforscher Gerd Gigerenzer darauf hin, dass im Zuge der Anschläge am 11. September 2001 viele US-Amerikaner über Monate hinweg Inlandsflüge mieden und stattdessen längere Strecken mit dem Auto zurücklegten. Die fürchterlichen Bilder der in die Hochhaustürme einschlagenden Flugzeuge und das Gefühl der Hilflosigkeit bei einer Entführung in der Luft führten bei vielen Menschen zu irrationalen Ängsten, welche die Nutzung sicherer Verkehrsflugzeuge für sie für lange Zeit unerträglich machten. In der Konsequenz stieg die Zahl der Verkehrstoten in den USA im Jahr nach den Anschlägen an. Etwa 1600 Menschen starben auf diese Weise durch Autounfälle bei dem Versuch, dem Horrorrisiko Flugzeugentführung zu entgehen, also etwa sechsmal so viele wie die 256 Toten in den entführten vier Flugzeugen vom September 2001.

Die aktuelle Pandemie könnte sich zum dread risk entwickeln. Sie kam unerwartet, und sie wird viele Menschen weltweit das Leben kosten. Die furchtbaren Bilder der überfüllten Krankenhäuser Norditaliens, die Berichte von fehlenden Beatmungsgeräten und nicht zuletzt die sich ständig aktualisierenden Zahlenkolonnen infizierter, hospitalisierter und beatmeter Covid-19-Patienten berühren alle, und sie bewegen Politiker zu einer abrupten, historisch einzigartigen Umgestaltung des Gesundheitssystems.

Dabei steht die Schaffung zusätzlicher Beatmungsplätze für schwerst kranke Covid-19-Patienten im Vordergrund. Seit Wochen fordern Fachleute mindestens eine Verdopplung der Beatmungsplätze in deutschen Krankenhäusern, die vor allem Covid-19-Patienten zur Verfügung stehen sollen. Prämien für zusätzlich geschaffene Beatmungsplätze und Großaufträge der Bundesregierung bei Medizintechnikunternehmen haben die Zahl von Intensivbetten für Corona-Patienten deutlich steigen lassen. Derzeit ist erst knapp jedes zehnte Bett mit einem beatmeten Covid 19-Patienten belegt. Deutschland rüstet sich für eine Welle von vielen Tausend Patienten, und es ist zu hoffen, dass sich die prognostizierten Patientenzahlen und der Bettenaufbau als richtig erweisen werden.

Aber die aktuelle Konzentration auf die Corona-Krise hat möglicherweise einen Preis, der über das Wirtschaftliche weit hinausgehen könnte. Die Bilder sterbender Covid-19-Patienten und die regelmäßigen Hinweise auf die Ansteckungsgefahr und Bedrohung vor allem älterer Menschen verunsichern die Bevölkerung. Deshalb trauen sich gerade ältere Menschen bei ernsten Symptomen nicht mehr in die Kliniken; auch manche Hausärzte vermeiden Überweisungen in Krankenhäuser.

Diese Entwicklung beobachten wir seit etwa vier Wochen auch in Rosenheim. Der Ort ist aufgrund seiner Nähe zu den Risikogebieten Südtirols und Österreichs seit Anfang März eine der von der Corona-Krise am stärksten betroffenen Gegenden Deutschlands. Die Covid-19-Patienten werden von den übrigen Kranken räumlich getrennt versorgt, und die Notfall- und Schwerstkrankenversorgung wird uneingeschränkt weiterhin angeboten. Und trotzdem sind Patienten mit akuten Herzbeschwerden in Kliniken seit Beginn der Corona-Krise um fast die Hälfte zurückgegangen. Auch chirurgische Notfälle wie akute Blinddarmentzündungen und Darminfarkte kommen nur noch halb so oft. Diese Notfallpatienten gehen nicht in Nachbarkrankenhäuser, sondern sie bleiben aus Angst vor einer Ansteckung trotz Symptomen zu Hause.

Ähnliches berichten auch Kliniken aus anderen Teilen Deutschlands wie zum Beispiel die Berliner Charité oder das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, die immer weniger Patienten mit Herzinfarkten und Schlaganfällen sehen. Wenn aber Tausende Notfallpatienten und Schwerstkranke die Krankenhäuser meiden, werden wir als Gesellschaft einen hohen Preis zahlen. Von 270 000 Schlaganfall- und 220 000 Herzinfarktpatienten pro Jahr in Deutschland sterben normalerweise ungefähr zusammen 100 000 Menschen. Diese Zahl kann sich in der Corona-Krise deutlich erhöhen, wenn die Angst die Patienten weiter von den Krankenhäusern fernhält. Ähnlich wie nach dem 11. September 2001 kann der verzweifelte Versuch der Risikovermeidung auch jetzt schlimme Folgen haben. Diese werden bisher noch nicht ausreichend bedacht.

Wir wissen nicht, wie lange die Corona-Krise noch dauern wird und wie viele Menschen in Deutschland an Covid-19 sterben werden. Deshalb ist es richtig, alles zu tun, was die Verbreitung der Krankheit eindämmt und Kliniken auf die Versorgung der Covid-Patienten vorbereitet. Wir können aber bereits absehen, dass nur ein geringer Prozentsatz der Erkrankten einen Beatmungsplatz brauchen wird. Und wir müssen leider davon ausgehen, dass wir von den beatmeten Covid-Patienten nur einen Teil werden retten können.

Wir dürfen nicht aus Angst vor dem Virus den Blick auf die Versorgung der Gesamtbevölkerung verlieren. Es wäre ein fatales Ergebnis der aktuellen Bemühungen, wenn am Ende mehr Schwerkranke und Notfallpatienten sterben, als Covid-19-Patienten gerettet werden können.

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