Fachweiterbildung Notfallpflege - Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Wer sich in der Pflege weiter qualifizieren möchte, kann eine Fachweiterbildung anstreben: RoMed Fort- und Weiterbildung bietet die Fachweiterbildung Notfallpflege (DKG) an - gedacht für ausgebildete Pflegekräfte mit mindestens sechs Monaten Berufserfahrung (Vollzeit) im Fachgebiet der Notfallpflege.
Die nächste Runde der Fachweiterbildung startet am 22. Juni 2027, und es gibt noch freue Plätze.
Was genau die Fachweiterbildung mit sich bringt und worauf sich Interessenten einstellen sollten, darüber geben unsere FAQs Aufschluss. Hier finden Sie Infos zu den:
> Basics
> Inhalten
> Organisatorischem
> Prüfungen und
> Weiteres Wissenswertes
B A S I C S
Für wen ist die Fachweiterbildung NFP gedacht?
Die Fachweiterbildung Notfallpflege richtet sich an ausgebildete Pflegekräfte mit mindestens sechs Monaten Berufserfahrung (Vollzeit) im Fachgebiet der Notfallpflege.
Was sind die Teilnahmevoraussetzungen?
Voraussetzung für eine Teilnahme ist die Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung (beglaubigte Kopie) als
- Krankenschwester, -pfleger
- Kinderkrankenschwester, -pfleger
- Gesundheits- und KrankenpflegerIn
- Gesundheits- und KinderkrankenpflegerIn
- AltenpflegerIn
- Pflegefachfrau, Pflegefachmann
- Examenszeugnis (beglaubigte Kopie)
sowie der Nachweis einer mind. 6-monatigen Tätigkeit im Fachgebiet der Notfallpflege.
Wie gut müssen meine Deutschkenntnisse sein?
Aufgrund der Komplexität der deutschen Sprache (Fachjargon und vor allem in Prüfungssituationen) wird das Zertifikat C1 empfohlen. Bei größeren Sprach- und Verständnisschwierigkeiten besteht selbstverständlich die Möglichkeit, auf die Kursleitung zuzugehen, das Problem zu schildern und gemeinsam Lösungen zu finden.
Wo finde ich Informationen zum Angebot von RoMed zur Fachweiterbildung?
Auf unserer Website, in unseren Ausschreibungen, die wir versenden, sobald die Veranstaltung veröffentlicht ist, im Intranet und internen Mitarbeiter-Blog, im Deutschen Pflegeportal und ggf. anderen Portalen.
Wie gehe ich vor, wenn ich Interesse an der Fachweiterbildung habe?
Für RoMed-Mitarbeitende: Sprechen Sie bitte zunächst Ihren Stations-/Bereichsleiter, Ihre Praxisanleitern oder Pflegedienstleitung an, teilen Sie Ihr Interesse mit und holen Sie sich deren grundsätzliches OK. Zudem besteht die Möglichkeit, vorab mit der fachlichen Leitung der Fachweiterbildung Notfallpflege ein Orientierungsgespräch zu führen.
Woran merke ich, dass ich dafür geeignet bin?
Vertrauen Sie auf Ihre Selbsteinschätzung und holen Sie sich ggf. Rückmeldung von Ihrem Vorgesetzen oder aus Ihrem Team, wenn Sie unsicher sind. Ein grundsätzliches Interesse am Fachgebiet der Notfallpflege sowie an einer Weiterqualifizierung sollten vorhanden sein. Zugleich heißt Fachweiterbildung: fortlaufendes Lernen theoretischer Inhalte aus dem Basismodul und den Fachmodulen sowie Prüfungsvorbereitungen und die Bereitschaft, im Rahmen der praktischen Einsätze neue Fachbereiche mit Ihnen bisher unbekannten Strukturen, Krankheitsbildern und Menschen kennenzulernen.
I N H A L T E
Was sehen die Inhalte der Fachweiterbildung aus, und wer hat diese festgelegt?
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) gibt die Inhalte der Fachweiterbildung bzgl. Theorie (Basismodul + 5 Fachmodule) sowie praktischer Einsätze detailliert vor, diese orientieren sich jeweils an aktuellen Leitlinien. Die Fachweiterbildung soll den besonderen Anforderungen an eine professionelle und damit optimale Versorgung von Menschen in einer Ausnahmesituation entsprechen. Ziel ist es zum einen, den teilnehmenden Pflegenden eine strukturierte Handlungsfeld-spezifische Qualifikation zukommen zu lassen, zum anderen das interprofessionelle sowie interdisziplinäre Arbeitsverhalten zu verbessern.
Wo findet der Theorie-Unterricht statt?
Bei RoMed Fort- und Weiterbildung in Rosenheim. Ausnahme sind die Exkursionen zur Integrierten Leitstelle in Rosenheim sowie zu einer Hilfsorganisation. Darüber hinaus ist ein halbtägiges Schockraumtraining im realistischen Setting (u.a. Notfalldarsteller) in Kooperation mit dem Bayerischen Roten Kreuz Teil des Curriculums.
In welchen Bereichen sind die Praxiseinsätze abzuleisten und in welchem Umfang?
Praktische Pflichteinsätze sind wie folgt zu absolvieren: Insgesamt 1.800 Stunden (Nettostunden), aufgeteilt in folgende Bereiche, nachzuweisen (Mindestangaben):
Notaufnahme: 920 Stunden - davon mindestens 300 Stunden in einer zentralen / interdisziplinären Notaufnahme, Intensivstation: 260 Stunden, Anästhesie: 200 Stunden, Präklinische Notfallversorgung (Rettungsdienst): 120 Stunden. Die verbleibenden 300 Stunden sind auf die vorgenannten Einsatzbereiche oder andere Abteilungen, wie zum Beispiel OP, Kreissaal, Herzkatheter, IMC, Psychiatrie, Stroke Unit, usw. zu verteilen.
Wichtig zudem: 10% der Praxisstunden müssen nachweislich unter Anleitung ausgebildeter PraxisanleiterInnen (DKG), mit abgeschlossener Fachweiterbildung Notfallpflege (DKG), stattfinden. Im Bereich der Anästhesie müssen die Praxisanleiter die Fachweiterbildung Intensiv- und Anästhesiepflege absolviert haben.
Wie umfangreich ist die Fachweiterbildung? Wie lange dauert sie und ist pausieren möglich?
Die Fachweiterbildung umfasst 1.800 (Mindest-)Stunden in der Praxis sowie 720 Stunden Theorie (640 Stunden Fachmodule plus 80 Stunden Basismodul). In der Regel wird die Fachweiterbildung innerhalb von etwa 2 ¼ - 2,5 Jahren absolviert (abhängig vom Basismodul), es ist aber möglich, unter besonderen Bedingungen auszusetzen, etwa bei Krankheit oder Schwangerschaft. Möglich macht dies das modulare System. Die gesamte Dauer der Fachweiterbildung darf inkl. Pausen 5 Jahre nicht übersteigen.
Auf welche zusätzliche Arbeitsbelastung muss ich mich einstellen?
Sie arbeiten weiter in Ihrem Beruf (üblicherweise 100 % mit Schichtdienst), dazu kommen das fortlaufende Lernen theoretischer Inhalte aus dem Basismodul / den Fachmodulen sowie Prüfungsvorbereitungen. Zudem lernen Sie durch das Rotieren in den praktischen Einsätzen neue Fachbereiche mit Ihnen bisher unbekannten Strukturen, Krankheitsbildern und Menschen kennen, auf die Sie sich einstellen müssen.
Nehme ich als Teilnehmer bzw. Absolvent der Fachweiterbildung Notfallpflege eine andere, gewichtigere Rolle ein im Dienst in der ZNA, etwa was Aufgaben betrifft, die mir übertragen werden oder auch hinsichtlich meiner Rolle im Team?
Zentrale Notaufnahmen benötigen Fachpflegekräfte, welche bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. In vielen Abläufen wie z.B. der Schockraumversorgung, aber auch administrativ wie z.B. im Qualitätsmanagement finden sich die Lerninhalte der Fachweiterbildung wieder. Hier sind die Kolleginnen und Kollegen mit der Fachweiterbildung Notfallpflege eingesetzt und sicherlich nicht minder vorrangig und oft Ansprechpartner für alle Fragen in der Versorgung, Einarbeitung, Praxisanleitung etc.
Die berufliche Bedeutung der Fachweiterbildung Notfallpflege zeigt sich eindrücklich in den „Regelungen des Gemeinsamen Bundesausschuss zu einem gestuften System von Notfallstrukturen in Krankenhäusern“ (https://www.g-ba.de/richtlinien/103/). Hierin ist zu „Anzahl und Qualifikation des vorzuhaltenden Fachpersonals“ die Fachweiterbildung Notfallpflege für die pflegerische Leitung der Zentralen Notaufnahme festgelegt. Ab 2028 ist sicherzustellen, dass in der Stufe Umfassende Notfallversorgung 24/7 eine Pflegekraft mit der Fachweiterbildung Notfallpflege im Bedarfsfall verfügbar ist.
Wie werde ich betreut während der Fachweiterbildung?
Sie werden fachlich und pädagogisch intensiv betreut. Bei Bedarf gehen Sie bitte aktiv auf die Kursleitung zu; die Möglichkeit für individuelle Gesprächsangebote – etwa in besonders anspruchsvollen Phasen – besteht immer.
Aus wie vielen Teilnehmenden setzt sich ein Jahrgang der Fachweiterbildung zusammen?
In der Regel sind es 16 bis 20 Teilnehmende in einem Jahrgang, jedoch max. 25 Personen, um eine individuelle Betreuung der Kursteilnehmenden zu gewährleisten.
O R G A N I S A T O R I S C H E S / A N M E L D U N G
Was kostet die Fachweiterbildung?
Die Gesamtkosten belaufen sich auf 7.875 Euro, davon 1.325 Euro fürs Basismodul sowie 6.550 Euro für die Fachmodule. Für RoMed MitarbeiterInnen übernimmt RoMed die Kursgebühr. Bei TeilnehmerInnen aus externen Kliniken muss vor Beginn der Fachweiterbildung eine schriftliche Kostenübernahme vorliegen.
Welche Art der Verpflichtung gehe ich mit der verbindlichen Anmeldung ein?
RoMed-Mitarbeitende fragen dazu bitte Ihre jeweilige Pflegedienstleitung. Diese muss eine Rückzahlungsvereinbarung von der Personalabteilung anfordern. Der Abschluss einer Rückzahlungsvereinbarung zwischen RoMed-MitarbeiterIn und Personalabteilung ist zwingend notwendig, und eine Teilnahme am Kurs ohne gültige Rückzahlungsvereinbarung nicht möglich.
Gibt es eine Prüfungsgebühr?
Nein, diese ist bereits in den Gesamtkosten für den Erstversuch enthalten.
Wie melde ich mich verbindlich an?
Bitte stellen Sie vor Ihrer verbindlichen Online-Anmeldung sicher, dass Sie alle Zugangsvoraussetzungen erfüllen und die Teilnahme an der Fachweiterbildung mit Ihrem Vorgesetzten/Stationsleiter/Praxisanleiter bzw. der zuständigen Pflegedienstleitung abgestimmt ist. RoMed-MitarbeiterInnen melden sich im ersten Schritt bitte über MyIKE an, dort unter Bildungsprogramm > Weiterbildungen / Seminare. Im zweiten Schritt sind die notwendigen Unterlagen einzureichen – möglichst innerhalb von vier Wochen. Externe Interessenten melden sich bitte über die Website der Fort- und Weiterbildung und das dortige Onlineformular an: https://romedovm.imagetype.de/ovm/. Im Rahmen dieser Anmeldung können bereits Anmeldeunterlagen und Zeugnisse hochgeladen oder entsprechend nachgereicht werden – auch hier idealerweise spätestens vier Wochen nach Anmeldung.
Welche Unterlagen müssen eingereicht werden und bis wann?
Diese Unterlagen müssen vor Beginn der Fachweiterbildung (=erster Tag des Basismoduls) eingereicht werden, da sonst keine Zulassung möglich ist:
- Lebenslauf- Erlaubnis zum Tragen der Berufsbezeichnung
- beglaubigte Kopie
- Examenszeugnis
- beglaubigte Kopie
- Nachweis über eine Berufserfahrung von mindestens 6 Monate in der Notaufnahme
- Nachweis über Umfang der Beschäftigung (Voll-/Teilzeit)
- Bei externen TeilnehmerInnen die schriftliche Zustimmung des Arbeitgebers
Benötige ich die Originalunterlagen, eine beglaubigte Kopie oder reicht eine einfache Kopie aus?
Eine einfache Kopie der Zeugnisse reicht nicht aus – wir benötigen beglaubigte Kopien. Diese müssen uns im Original vorliegen und sind daher auf postalischen Weg an uns zu schicken oder persönlich vorbeizubringen. Dies entspricht den Vorgaben der DKG, welche die Qualitätsstandards der Fachweiterbildung sicherstellen sollen.
Was ist der Unterschied zwischen Examenszeugnis und Abschlusszeugnis?
Das Abschlusszeugnis ist das von der Berufsfachschule ausgestellte Zeugnis fürs dritte Ausbildungsjahr, während das Examenszeugnis von staatlicher Seite (Freistaat Bayern oder Vergleichbares) zusammen mit der Urkunde am Ende der Ausbildung ausgegeben wird.
Wann erhalte ich eine offizielle Zusage, dass ich teilnehmen darf und von wem?
Eine offizielle Zulassung zur Fachweiterbildung ist erst möglich, wenn sowohl das OK Ihrer Stationsleitung/ Pflegedienstleitung vorliegt als auch alle für die Bewerbung benötigen Unterlagen bei uns eingegangen sind. In jedem Fall muss dies vor Beginn der Fachweiterbildung der Fall sein, d.h. vorm 1. Tag des Basismoduls, das vor den Fachmodulen absolviert werden muss. Erst nach gründlicher Prüfung der Anmeldeunterlagen sowie der erforderlichen Zulassungsvoraussetzungen kann eine offizielle Zulassung zur Fachweiterbildung schriftlich erteilt werden.
Was passiert, wenn ich die Unterlagen vor Beginn der Basismodule nicht vollständig eingereicht habe?
Dann ist der Start der Fachweiterbildung nicht möglich. Bereits mit der Ausschreibung und erneut bei der Zusage wird genau kommuniziert, welche Unterlagen, wie und wann eingereicht werden müssen. Bitte lesen Sie diese Informationen aufmerksam durch.
Wer ist Ansprechperson für den Anmeldeprozess?
, Officemanagement Fort- und Weiterbildung
Wer sind die Ansprechpersonen für inhaltliche Fragen zur Fachweiterbildung Notfallpflege?
, Fachliche Leitung
M.Ed. B.A., Pädagogische Leitung
Wann erfahre ich meine Unterrichts- und Einsatzzeiten?
Die Unterrichtszeiten sowie die Prüfungstermine werden zu Beginn der Fachweiterbildung bekanntgegeben, so dass Sie sich von Anfang an darauf einstellen können. Die Einsatzplanung für die Praxis für RoMed-Mitarbeitende ebenso, während externe Kooperationspartner ihre Einsätze selbst planen.
Muss ich als RoMed-Mitarbeiter auch alle Unterlagen einreichen? Die Personalabteilung kennt mich doch schon.
Die Anforderungen an die Einreichung der Unterlagen sind für alle gleich – egal ob RoMed Mitarbeitende oder externe Teilnehmende. Aus Datenschutzgründen erfolgt kein Austausch von personenbezogenen Daten zwischen der Personalabteilung und der Fort- und Weiterbildung.
P R Ü F U N G E N
Welche Prüfungen muss ich absolvieren?
Das Basismodul wie auch jedes Fachmodul (5) enden mit einer Modulprüfung – vier Mal schriftlich, zwei mündlich. Am Ende stehen die praktische Abschlussprüfung wie auch die mündliche Abschlussprüfung an.
Was mache ich bei Prüfungsangst?
Wir bieten ein Lerncoaching an, das speziell für Prüfungssituationen fit macht.
Wie oft kann ich eine Prüfung (Abschlussprüfung) wiederholen?
Einmal kann eine Prüfung wiederholt werden – sowohl die Modulprüfungen als auch die Abschlussprüfungen. Das DKG-Regelwerk sieht zudem vor, dass dafür die Fachweiterbildungsstätte dieselbe sein muss.
A U ß E R D E M G U T Z U W I S S E N
Was kann besonders belastend/herausfordernd sein in der Fachweiterbildung?
Der theoretische Unterricht ist umfassend und vielfältig. Gerade die ersten beiden Module zu sicherem Handeln und Organisationsmanagement in der Notaufnahme sind breit gefächert und erfordern bei den Teilnehmenden die Bereitschaft, „über den Tellerrand“ hinauszudenken. Die weiteren Module 3 und 4 beschäftigen sich intensiv mit Fachinhalten wie etwa Krankheitsbildern und Traumatologie. Besonders herausfordernd können zudem die Themen der Versorgung von Kindern sein sowie der Umgang mit Sterben und Tod.
Wie kann ich da böse Überraschungen für mich vermeiden?
Wir empfehlen, das Curriculum vorab genau zu studieren: was behandelt wird und in welchem Umfang. Auch ist es hilfreich, vom Infogespräch mit dem fachlichen Kursleiter vor Beginn der Fachweiterbildung Gebrauch zu machen und so wichtige Fragen loszuwerden.
Welche praktischen Fähigkeiten lernen die Teilnehmenden vor allem?
Die Fachweiterbildung sorgt für eine Weiterentwicklung von fachlichen wie auch persönlichen Kompetenzen. Insbesondere zu nennen sind das Entwickeln von Feingespür für Patienten und Patientinnen auch unter Zeitdruck sowie das Bemerken von wichtigen Details, die für die Behandlung entscheidend sein können. Des Weiteren werden Kommunikationsfähigkeiten geschult – unter Zeitdruck, im interdisziplinären Setting und mit Patienten wie auch Angehörigen. Nicht zuletzt sollte die Fachweiterbildung befähigen, theoretische Inhalte in der Praxis machbar umzusetzen (Kompetenz im Praxistransfer).
Was können AbsolventInnen der Fachweiterbildung danach beruflich anstreben?
Denkbar ist eine Leitungsfunktion im Bereich der Notfallpflege, ebenso eine Tätigkeit als PraxisanleiterIn mit entsprechender Qualifizierung. Für manche kann das Fachexamen auch ein „Sprungbrett“ sein für den nächsten Karriereschritt „Studium“.
Wie kann ich mich als Mitarbeitender in der Notfallpflege angesichts der herausfordernden Situation im Gesundheitswesen für mögliche Veränderungen in der Notfallversorgung und in meinem Arbeitsalltag wappnen? Wie „bleibe ich am Ball“?
Gemäß der „Regelungen des Gemeinsamen Bundesausschuss zu einem gestuften System von Notfallstrukturen in Krankenhäusern“ nehmen Pflegekräfte mit Fachweiterbildung Notfallpflege regelmäßig an fachspezifischen Fortbildungen für Notfallmedizin teil. RoMed Fort- und Weiterbildung bietet viele Möglichkeiten, sich zu speziellen ZNA-Themen zu schulen. In regelmäßigen Abständen werden Fortbildungen wie MegaCode Training, Schockraumtraining, Kindereanimation, Gewaltprävention in der ZNA, etc. angeboten. Einerseits ermöglichen regelmäßige abteilungsinterne Fortbildungen eine stetige Weiterentwicklung. Andererseits obliegt es jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter, die aktuellen Entwicklungen, insbesondere Gesetzgebungsverfahren selbstständig zu verfolgen. Zusätzlich sollten Notfallpflegekräfte in die Änderungen von Abläufen, wie z.B. den Aufbau eines integrierten Notfallzentrums eng eingebunden werden.
Welche Rolle spielt RoMed Fort- und Weiterbildung als Weiterbildungsstandort für die Fachweiterbildung Notfallpflege?
Rosenheim ist einer der zentralen Standorte für diese Qualifizierung in Südostbayern. Sowohl für RoMed-eigene MitarbeiterInnen als auch für zahlreiche Kliniken in der Region ist das Klinikum Rosenheim ein verlässlicher und vertrauensvoller Kooperationspartner. Seit 2018 wurden die Kompaktseminare zur Notfallpflege angeboten, ab 2021 dann die Weiterbildung Notfallpflege (ab 2024 Fachweiterbildung). Bis jetzt konnten etwa 200 AbsolventInnen diese Weiterqualifizierungen erfolgreich abschließen.


