Wer wir sind

Als Gemeinschaft stark im Verbund - Die RoMed Kliniken gibt es seit 2009. Sie sind das öffentliche Gesundheitsnetzwerk in der Region Rosenheim. Insgesamt versorgt der kommunale Klinikverbund rund 400.000 Menschen mit seinen Standorten in Bad Aibling, Prien am Chiemsee, Rosenheim und Wasserburg am Inn sowie einem Netzwerk an medizinischen Versorgungszentren (MVZ) mit etlichen Kassenarztsitzen. Mit rund 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist der RoMed Klinikverbund einer der größten Arbeitgeber mit mehreren Ausbildungsstätten in Stadt und Landkreis Rosenheim.

Die RoMed Kliniken schneiden mit Spitzenplatzierungen in einer aktuellen Meinungsumfrage des Magazins WirtschaftsWoche als wertvoller Arbeitgeber der Region ab. Übrigens die mehrfach erfolgten Staatspreisauszeichnungen von Absolventinnen und Absolventen bürgen für eine qualitativ hochwertige Ausbildung der klinikeigenen Berufsfachschulen in Rosenheim und Wasserburg.

Ein Hauptanliegen der RoMed Kliniken ist den Menschen der Region das zukommen zu lassen, was sie sich verdient haben: die beste Gesundheitsversorgung Deutschlands.

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Wir freuen uns auf Sie!

Bei uns arbeiten unterschiedliche Berufsgruppen von der examinierten Pflegefachkraft bis zu unterstützenden Servicemitarbeitern und erfahrenen Notfallsanitätern gemeinsam mit Ärzten und Therapeuten Hand in Hand für die bestmögliche Versorgung unserer Patienten. Verstärken Sie unser Team mit fachlicher Kompetenz, Freude an Ihrer Aufgabe, Professionalität und Herzlichkeit!

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Studieren und Arbeiten in Rosenheim - wo andere Urlaub machen

Marie ist 18 Jahre alt, kommt aus München und hat sich für den dualen Studiengang „Pflegewissenschaft“ an der TH Rosenheim entschieden. Das Studium ist in Blöcke aufgeteilt, im theoretischen Teil unterrichten Professorinnen und Professoren sowie Lehrerkräfte für Pflegeberufe, die praktische Pflegeausbildung absolviert Marie bei den RoMed Kliniken.

Nach Feierabend auf einen Berg zu wandern oder im Winter eine Skitour direkt vor der Haustür zu machen - die vielfältigen Freizeitangebote in der Region nutzt die 18-Jährige sehr gerne und schafft so den perfekten Ausgleich zum anspruchsvollen Studien- und Pflegealltag. Egal ob du eine Ausbildung machen willst, ein Studium oder bereits im Berufsleben stehst und dich verändern willst - bei den RoMed Kliniken hast du sehr viele Möglichkeiten dich zu entwickeln und nach der Arbeit unsere einzigartige Gegend zu genießen.

Mehr Infos zum Studiengang Pflegewissenschaft B.Sc.
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News: Tag der offenen Tür am 1. Oktober

Ein Blick hinter die Kulissen der neuen RoMed Klinik Wasserburg am Inn

Die RoMed Klinik Wasserburg öffnet für die Bevölkerung ihre Türen am 1. Oktober ab 10 Uhr, Gabersee 1
Die RoMed Klinik Wasserburg öffnet für die Bevölkerung ihre Türen am 1. Oktober ab 10 Uhr, Gabersee 1
Die RoMed Klinik Wasserburg öffnet für die Bevölkerung ihre Türen am 1. Oktober ab 10 Uhr, Gabersee 1
Die RoMed Klinik Wasserburg öffnet für die Bevölkerung ihre Türen am 1. Oktober ab 10 Uhr, Gabersee 1

Noch bevor die neue RoMed Klinik in Gabersee 1 den Betrieb aufnimmt, öffnet sie ihre Pforten für die Bevölkerung am Samstag, den 1. Oktober von 10 Uhr bis 17 Uhr. Bei einem Rundgang lassen sich erste Eindrücke von der modernen, hell und freundlich gestalteten Klinik sammeln.

So werden die neuen Stationen präsentiert und Pflegekräfte plaudern aus dem Nähkästchen. Hochtechnisch wird es dann in den Funktionsbereichen. Dort erklärt Fachpersonal die Funktionsweise von modernen Großgeräten wie einem Computertomografen – CT oder Magnetresonanztomografen – MRT.

Seltene Gelegenheit: Operationssaal in Augenschein nehmen
Wer will schon gerne in den OP? Wenn es denn sein muss, geht es meistens recht schnell oder man hat bereits eine „Wurstigkeits-Tablette“ intus und bekommt kurz vor der Narkose nicht mehr viel mit. Aber was genau verbirgt sich alles in einem Operationssaal oder ganz neu in einem Hybrid-OP? Was passiert eigentlich bei einer Endoskopie im Herzkatheterlabor oder bei einer Angiographie? Hier lohnt sich ein Blick hinter die Kulissen! Die RoMed-Spezialisten gehen gerne auf die Fragen der Besucher ein und erklären moderne Behandlungs- und Untersuchungsmethoden.

Geburtshilfe – sicher, modern und familiär
Ein Ambiente zum Wohlfühlen und jederzeit gut versorgt zu werden, ist für Gebärende von ausschlaggebender Bedeutung. So kann beispielsweise ein entspannendes Bad und eine spezialisierte, persönliche Betreuung helfen ein besonderes Geburtserlebnis wahrzunehmen. Was die Hebammen und die Kollegen des geburtshilflichen Teams dafür alles tun, zeigen sie am Tag der offenen Tür.

Buntes Rahmenprogramm
Für die kleineren Besucher ist für Abwechslung mit Hüpfburg und Teddybärkrankenhaus gesorgt. Kollegen der Feuerwehr und des Rettungsdienstes sind ebenfalls vor Ort und Interessierte können die Einsatzfahrzeuge besichtigen. Für eine Pause steht ein Festzelt zur Verfügung und wer hungrig oder durstig ist, hat bei den Foodtrucks eine reichliche Auswahl von Getränken sowie süßen und deftigen Speisen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik freuen sich schon sehr auf interessierte Gäste.

Covid-19-Hinweise
Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im noch nicht in Betrieb genommenen RoMed-Bereich ist nicht verpflichtend, wird jedoch dringend empfohlen. Bei typischen Symptomen, die auf eine Corona-Erkrankung hindeuten oder Kontakt mit einem symptomatischen Mitmenschen bestand, wird dringend geraten, der Veranstaltung fern zu bleiben. Es wird darum gebeten, die bekannten Hygieneregeln einzuhalten. Kurzfristige Änderungen können sich wegen der aktuellen Corona-Lage ergeben. 



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Sie liegen uns am Herzen - Unsere Benefits für Sie

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Finanzielle Absicherung

100% arbeitgeberfinanzierte betriebliche Altersvorsorge, Vermögenswirksame Leistungen und regelmäßige tarifliche Gehaltserhöhungen. Bei uns erhalten Sie zusätzlich zu Ihrem Gehalt eine zu 100 % arbeitgeberfinanzierte Altersversorgung.

Betriebliche Gesundheitsförderung

Gesundes Essen, Obstkorb, Gesundheitskurse und weitere Aktionen im Sinne Ihrer Gesundheit gehören zu unserem Programm.

Sport und Wellness

Vergünstigungen beim Wellness in der Therme oder für Ihr Abo im Fitnessstudio: Unsere Sportangebote halten Sie fit und sorgen für Entspannung!

Feste feiern

Ob Weihnachtsessen, großes Sommerfest oder kleine After-Work Partys – wir feiern zusammen. Auch Teamevents unterstützen wir finanziell.

Empfehlungen

Ihre Empfehlung neuer Mitarbeiter ist uns was wert – wir bedanken uns mit Prämien von bis zu 2000,- Euro

Mitarbeiterverpflegung

Wir versorgen Sie mit frisch gekochten Mahlzeiten und vielfältigen Snacks – egal zu welcher Uhrzeit. In Rosenheim lädt unser neues Mitarbeiterrestaurant mit Alpenblick und Dachterrasse auf eine entspannende Pause ein.

Beruf & Familie

Wir möchten Eltern unterstützen und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie stärken. Dafür bieten wir flexible Arbeitszeiten, betreiben eine Kinderkrippengruppe und bieten eine Ferienbetreuung in den Sommerferien für Schulkinder an.

Parkplätze

In unserem Parkhaus in Rosenheim steht Ihr Auto für einen Euro am Tag allzeit geschützt und direkt neben dem Klinikum. In den Kreiskliniken gibt es ausreichend kostenlose Parkflächen zu Ihrer Verfügung.

Rabatte bei regionalen Anbietern

Nutzen Sie tolle Angebote bei den regionalen Geschäften, Friseuren und Freizeitangeboten für Sie und die ganze Familie

Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)

Arbeitnehmer/innen werden von uns dabei unterstützt, bei oder nach langwieriger Arbeitsunfähigkeit wieder in den Arbeitsalltag zurückzukehren.

Fort- und Weiterbildung

Bei uns können Sie dazu lernen. Nicht nur im Job sondern auch im Rahmen unseres gezielten und umfangreichen Weiterbildungsprogramms. Von A wie Anästhesiepflege bis Z wie Zusatzqualifikationen der Geriatrie – hier ist für jeden was dabei!

Leasingfahrräder und E-Bikes

Coming Soon – ab dem nächsten Jahr bieten wir Ihnen günstige Leasingmöglichkeiten Ihres Traumrades

Familienfreundlichkeit

Gerade in der „Rush Hour“ des Lebens werden junge Familien vor oft schwer lösbare Aufgaben gestellt. Wir bieten hier heute schon verschiedenste Arbeitszeitmodelle, bei denen z. B. Schichtzeiten und Teilzeit kombiniert werden. Zudem bieten wir in Rosenheim die Möglichkeit der Kinderbetreuung bei den Inn-Zwergen. Und da wir wissen, dass das erst der Anfang sein kann, planen wir gerade eine Bedarfsabfrage bei unseren Mitarbeitern mit Kindern um unser Angebot sinnvoll auszubauen.

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Kinderkrippe "Innzwerge"

Das RoMed Klinikum Rosenheim stellt für Kinder von Mitarbeitern Krippenplätze zur Verfügung. 

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RoMed Kids - Ferienbetreuung

Unsere Ferienbetreuung bietet ganz nach dem Motto „Rundherum in unserer Stadt“ spannende Aktivitäten, Ausflüge, Museumsbesuche, Spiel und Spaß. In Kooperation mit der Nachbarschaftshilfe Rosenheim e.V. KITA GmbH werden unsere Kleinen im Kinderhort Jonathan in Rosenheim bestens versorgt und betreut.

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Ausbildung

Unser breit gefächertes Ausbildungsangebot im Bereich der Pflege, der medizinisch-technischen Berufe aber auch in der Verwaltung, der Küche und dem IT-Bereich hält eine Vielzahl an Möglichkeiten für junge Menschen bereit, die durchstarten wollen. Wir wirken damit dem Fachkräftemangel entgegen, stärken die Region mit qualifizierten und wohnortnahen Ausbildungsplätzen und bieten unserem Nachwuchs nach der Ausbildung hervorragende Perspektiven durch sehr gute Übernahmechancen und weitere Förderung im Rahmen der Fort- und Weiterbildung.

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Fort- und Weiterbildung

Unser umfangreiches Angebot des Akademischen Instituts für Gesundheits- und Sozialberufe steht allen Mitarbeitern offen. Dies gilt sowohl für neue Mitarbeiter, Rückkehrer nach Beurlaubung oder Elternzeit, wieder genesene Langzeitkranke, aber auch Mitarbeitern, die sich auf eine neue Aufgabe vorbereiten. Wir fördern dies durch Übernahme der Kosten und gegebenenfalls Freistellungen oder Anrechnung als Arbeitszeit. Es ist uns wichtig, dass unsere Mitarbeiter immer auf dem aktuellen Stand sind und die Möglichkeit haben, sich weiter zu entwickeln.

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Karrierewege

Wir sind stolz darauf, wenn unsere Mitarbeiter sich im Haus weiterentwickeln und bieten Perspektiven: Vom Azubi zur Stationsleitung im Pflegebereich, zum Spezialisten für die Hygiene, zur Intensivpflegekraft ... je nach persönlichen Neigungen und Talenten unterstützen wir Sie dabei. Unseren Mitarbeitern werden im Rahmen der Mitarbeiterförderung verschiedene Möglichkeiten der Karriereplanung, der Weiterbildung und der angebotenen Seminare aufgezeigt. Auch Mentoring und Coaching setzen wir ein, wenn es hilfreich ist. Im ärztlichen Bereich bieten wir umfangreiche Weiterbildungsbefugnisse und ein hohes medizinisches Niveau, dass Sie voranbringt.

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Gleichbehandlung

Wir sind der Gleichbehandlung all unserer Mitarbeiter nicht nur gesetzlich verpflichtet – wir betrachten sie als absoluten Grundsatz all unseres Tuns. Ein kollegialer und wertschätzender Umgang miteinander ist für uns die Basis unserer Zusammenarbeit. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist von zentraler Bedeutung. In einem diskriminierungsfreien und die Chancengleichheit fördernden Arbeitsumfeld entwickeln wir uns gemeinsam weiter.

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Personalunterkünfte

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des RoMed Klinikums Rosenheim stehen 1- oder 2-Zimmer-Appartements in unseren Personalwohnheimen zur Verfügung.

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Mitarbeiterangebote

Unseren Mitarbeitern stehen eine Vielzahl von Vergünstigungen regionaler Anbieter z. B. im Bereich Sport & Freizeit, Mode, Bauen & Wohnen, Dienstleistungen und Mobilität zur Verfügung. Des Weiteren bieten wir regelmäßige interne vergünstigte Apothekenverkäufe. In unseren Häusern legen wir Wert auf ein vielseitiges und frisch gekochtes Mittagessen, dass Ihnen vergünstigt zur Verfügung steht. Frühstücksangebote und Snacks ergänzen das Angebot, damit Sie jederzeit gut versorgt sind.

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Rahmenbedingungen

Unsere Kliniken gehören dem TVÖD an. Dies spiegelt sich sowohl in der transparenten und fairen Eingruppierung in die Entgeltgruppen, der Zahlung von Zuschlägen und Zulagen und der Zahlung einer Jahressonderzahlung wider. Eine 38,5 Stunden-Woche und 30 Tage Urlaub seien der Vollständigkeit halber erwähnt. Besonders hervorheben möchten wir die komplett arbeitgeberfinanzierte Altersversorgung, die einen Beitrag zu Ihrer Absicherung im Alter leistet.

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Geschäftsführer
Dr. med. Jens Deerberg-Wittram
Zitat
Wir wollen die medizinisch am besten versorgte Region Deutschlands sein! Die Menschen, die in und um Rosenheim leben, die den RoMed Kliniken vertrauen und oft bei uns arbeiten, haben das verdient. Für sich, für ihre Familien und Freunde.
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Pflegedirektorin
Judith Hantl-Merget
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Mit unseren Pflegeexperten sind wir immer für die Menschen der Region da. Menschlich zugewandt und mit hoher fachlicher Kompetenz ausgestattet, übernehmen wir zusammen mit den Ärzten und Therapeuten Verantwortung – eben mit Herz und Verstand!
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Personaldirektor
Hans Daxlberger
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Die RoMed Kliniken - einer der führenden regionalen Gesundheitsdienstleister - sind als Arbeitgeber attraktiv, modern und verlässlich. Dank unserer vielfältigen, qualifizierten Ausbildungskapazitäten sind wir bestens für die Zukunft gewappnet.
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Kaufmännischer Direktor
Michael Müller
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News: Staatspreis für RoMed-Absolvent

22 Pflegefachhilfe-Schülerinnen und Schüler feiern Abschluss

Eine fröhliche und ausgelassene Stimmung herrschte bei der Abschlussfeier am Rosenheimer RoMed-Schulcampus an der Brückenstraße als sich so nach und nach Schülerinnen, Schüler, Angehörige und Ehrengäste einfanden und begrüßt wurden. Klassenleiter Thomas Hainzl ging in seiner Ansprache auf die heterogene Klasse ein, die trotz der unterschiedlichen Ausgangsvoraussetzungen eine enge Klassengemeinschaft bildeten. „Es wurden alle Lernangebote sehr gut genutzt, fleißig gelernt und so können wir heute, allen Absolventen mit Stolz die Urkunde überreichen“, lobte der Lehrer.

Gesamtschulleiter Gunnar Leroy beglückwünschte die Absolventinnen und Absolventen zu ihrer erfolgreichen einjährigen Ausbildung zu Pflegefachhelferinnen und -helfer in der Krankenpflege. „Sie können auf Ihre tollen Leistungen stolz sein und besonders freut es mich, dass wir heuer einen Staatspreisträger haben, der für seine besonderen schriftlichen und praktischen Leistungen geehrt wird. Sie haben alle einen hervorragenden Ehrgeiz gezeigt und dürfen sich jetzt auch mal feiern lassen“, betonte der Schulleiter.

Fünf Absolventen bleiben der Schule erhalten, denn sie starten im Herbst mit der dreijährigen Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann. Zum Wohle der Patientinnen und Patienten wollen elf Berufseinsteiger ihr Wissen künftig in der Praxis bei den RoMed Kliniken einbringen.



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News: Spitzenleistung!

Vier Staatspreise für RoMed-Absolventinnen

Die Gratulanten v.l.n.r. Christine Halfstad, Leiterin der Personalabteilung, Maximilian Höhensteiger, Ausbildungsverantwortlicher, Dr. Hanns Lohner, Ärztlicher Direktor sowie Hans Daxlberger, Personaldirektor (2.v.r.) und Jan Spannknebel, Teamleitung Standortbetreuung  IT (rechts) überreichten Rosen an die erfolgreichen Absolventen - v.l.n.r. Staatspreisträgerinnen Johanna Czech, Kauffrau im Gesundheitswesen, Sabine Leidl, Medizinische Fachangestellte, Amelie Wolfegger, Medizinisch-technische Radiologieassistentin sowie Viktor Dirksen, Fachinformatiker für Systemintegration. Leider fehlen auf dem Bild die Medizinischen Fachangestellten Aysenur Kaya und Staatspreisträgerin Cornelia Moser.
Die Gratulanten v.l.n.r. Christine Halfstad, Leiterin der Personalabteilung, Maximilian Höhensteiger, Ausbildungsverantwortlicher, Dr. Hanns Lohner, Ärztlicher Direktor sowie Hans Daxlberger, Personaldirektor (2.v.r.) und Jan Spannknebel, Teamleitung Standortbetreuung IT (rechts) überreichten Rosen an die erfolgreichen Absolventen - v.l.n.r. Staatspreisträgerinnen Johanna Czech, Kauffrau im Gesundheitswesen, Sabine Leidl, Medizinische Fachangestellte, Amelie Wolfegger, Medizinisch-technische Radiologieassistentin sowie Viktor Dirksen, Fachinformatiker für Systemintegration. Leider fehlen auf dem Bild die Medizinischen Fachangestellten Aysenur Kaya und Staatspreisträgerin Cornelia Moser.

Die RoMed Kliniken legen besonderen Wert auf vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten an ihren vier Standorten Bad Aibling, Prien, Rosenheim und Wasserburg. „Der Betrieb in einem Krankenhaus wird ganz offensichtlich in erster Linie von Ärzten und Pflegekräften getragen. Eher im Hintergrund und nicht so erkennbar sind die Fachkräfte wie in der Administration und den Wirtschaftsbereichen. Doch diese sind für das Funktionieren der gesamten Organisation genauso wichtig“, betont Christine Halfstad, Leiterin der Personalabteilung. So bilden die RoMed Kliniken nicht nur Pflegekräfte aus, sondern fördern auch Berufe wie Medizinische Fachangestellte oder Kaufleute im Gesundheitswesen. 

Nunmehr war es soweit: Die sechs RoMed-Auszubildenden haben ihre Prüfungen erfolgreich abgelegt und vier davon erhalten für ihre hervorragenden Abschlüsse sogar einen Staatspreis. Recht herzlich gratulierten deshalb den erfolgreichen Absolventen Honoratioren und Ausbildungsverantwortliche im Rahmen einer kleinen Feierstunde.

Im RoMed Klinikverbund verbleiben fünf der Berufseinsteiger, wobei eine Absolventin im Herbst die Ausbildung zur Medizinisch-technischen Radiologieassistentin beginnt. Eine der Staatspreisträgerinnen ist jetzt so richtig auf den Geschmack des Paukens gekommen und möchte das Fachabitur nachholen.

„Als kommunaler Arbeitgeber ist es uns ein großes Anliegen, hoch qualifizierte Nachwuchskräfte selbst auszubilden und einsetzen zu können. Wir freuen uns daher sehr, dass unsere Absolventen die Kolleginnen und Kollegen in den RoMed Kliniken weiterhin unterstützen werden“, so die Personalerin.

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News: 30 Unterschriften als starkes Zeichen

Kooperationsvertrag des „Ausbildungsverbund Pflege Stadt und Landkreis Rosenheim“ unterzeichnet

©Landratsamt Rosenheim
Freuen sich auf die weiteren Schritte, die auf den neuen „Ausbildungsverbund Pflege Stadt und Landkreis Rosenheim“ nun zukommen werden (von links): Landrat Otto Lederer, Carolin Heilmann (Leiterin der Geschäftsstelle der Gesundheitsregionplus), Evi Faltner (Christliches Sozialwerk Brannenburg-Flintsbach e.V.), Sarah Keck (Koordinierungsstelle Ausbildungsverbund Pflege Stadt und Landkreis Rosenheim) und Oberbürgermeister Andreas März.
©Landratsamt Rosenheim
(Vorne von links): Landrat Otto Lederer, Carolin Heilmann (Gesundheitsregionplus), Sarah Keck (Neue Koordinierungsstelle Ausbildungsverbund), Daniela Gräfin von Bentzel zu Sternau und Hohenau (Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V.), Evi Faltner (Christliches Sozialwerk Brannenburg-Flintsbach e.V.); Oberbürgermeister Andreas März (2. Reihe von links): Karsten Hoeft (Die mobile Krankenpflege GmbH), Irmgard Bauer (Pro Senioren e.V.), Rosa Maria Stahl (Schön Klinik), Judith Hantl-Merget (RoMed Pflegedirektorin) (Hinten von links): Gunnar Leroy (RoMed Berufsfachschule für Pflege Rosenheim), Tobias Forstner (kbo-Inn-Salzach-Klinikum), Sven Schönfeld (Schön Klinik)

30 Unterschriften trocknen eben noch auf dem Papier. Stellvertretend für knapp 50 Einrichtungen hat heute ein Großteil der Kooperationspartner den „Ausbildungsverbund Pflege Stadt und Landkreis Rosenheim“ im Hörsaal der Technischen Hochschule gegründet und feierlich den Vertrag unterschrieben.

Gemeinsame Aufgabe des Verbundes ist es nun, den Herausforderungen der neuen generalistischen Pflegeausbildung zu stemmen, die Region zu einem attraktiven Ausbildungsstandort zu machen sowie das Pflegepersonal auch langfristig zu halten.

Grund für die Initiative ist der enorme Fachkräftemangel im Bereich der Pflegeberufe und die besondere Herausforderung der neuen generalistischen Pflegeausbildung. Neben Landrat Otto Lederer, Oberbürgermeister Andreas März, Klaus Stöttner, Mitglied des Landtags, Michael Wittmann, Geschäftsführer der Vereinigung der Pflegenden in Bayern,  und der Geschäftsstellenleitern der Gesundheitsregionplus, Carolin Heilmann, waren Vertreterinnen und Vertreter aller Pflegeschulen, zahlreicher Einrichtungen der vollstationären Pflege, der Kliniken sowie ambulanter Pflegedienste bei der feierlichen Gründung des Ausbildungsverbundes in den Räumen der Technischen Hochschule Rosenheim.

Wie wichtig und bedeutend das Thema ist, zeigt die Vielzahl an Menschen, die der Einladung gefolgt sind – ein starkes Zeichen.

Für Landrat Otto Lederer ist der Ausbildungsverbund ein Herzensthema: „Um die Herausforderungen des Fachkräftemangels bewältigen zu können, benötigt es gemeinsames und entschlossenes Handeln“, appellierte er am Freitag an alle beteiligten Partner. „Heute soll nicht nur symbolisch ein Zeichen gesetzt werden, indem die künftigen Kooperationspartner den Verbundvertrag unterzeichnen. Es soll der Neubeginn einer übergreifenden und nachhaltigen Offensive im Bereich der Pflege sein.“

Staatsminister Klaus Holetschek gab in seinem Video-Grußwort die Leitlinie „Kooperation statt Konkurrenz“ vor. „Sektorenübergreifende Zusammenarbeit ist dabei unabdingbar und notwendig. Gemeinsam die neue Ausbildung zum Erfolg führen, Ressourcen und Synergien optimal und gemeinsam nutzen – das ist die Anforderung.“

Carolin Heilmann von der Gesundheitsregionplus sowie Evi Faltner vom Christlichen Sozialwerk Brannenburg-Flintsbach erläuterten die Vorteile sowie die weiteren Schritte. So stellten sie auch die künftige koordinierende Stelle des Verbundes vor: Sarah Keck wird künftig die verschiedenen Partner des Verbundes koordinieren.

Landrat Otto Lederer zeigte sich begeistert von dem Engagement des Verbundes und dem richtungsweisenden Vertrag: „Ich möchte Sie ermutigen, weiterzumachen und an die großartige Vorarbeit anzuknüpfen, damit der Ausbildungsverbund nicht nur auf dem Papier steht, sondern auch gelebt wird und sich zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt.“

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MyRoMed Story: "Weil es ohne uns nicht geht"

Statt Tupfer und Maske plötzlich Mikro und Kamera

In unserer Sommerausgabe RoMed Aktuelles freuten wir uns, Mike Steidls Buchpublikation von „Weil es ohne uns nicht geht“ anzukündigen. Seit August ist es im Fachhandel und online erhältlich und steht mittlerweile auf Platz 1 der Amazon-Bestsellerliste für Charakterbiographien von Feuerwehr und Rettungsdienst. Wir waren also sehr gespannt zu hören, welche Erfahrungen unser Kollege aus der Zentralen Notaufnahme als Autor sammeln konnte und wie es ihm als „Medienstar“ bei Interviews für Fernsehen, Radio und Zeitung sowie im Sozialen Netzwerk ergangen ist.

Wie war es so für Dich persönlich während des Buchprojektes? Hattest Du manchmal Zweifel, ob das alles klappt? Wie lange ging das Projekt?
Das Projekt entstand ja aus einem Zufall heraus. Bei meiner Tätigkeit in der Notaufnahme lernte ich die Ehefrau meines Mitautors Fabian Marcher als Patientin kennen und kam mit ihr während der Behandlung ins Gespräch. Dabei erzählte sie, dass sie und ihr Ehemann als freie Autoren arbeiten. Wie es so kommt, sprach ich augenzwinkernd und ohne Bedacht aus: “Da hätte ich einige aufregende und buchfüllende Geschichten aus meinem Berufsleben zu erzählen!“ Die „Strafe“ folgte auf den Fuß: Wenige Zeit später kontaktierte mich Fabian und die Dinge nahmen ihren Lauf. Über den Zeitraum von eineinhalb Jahren, angefangen im März 2019, entstand so ein Erfahrungsbericht aus Sicht eines Pflegers und aus der eines Laien.

Zunächst hatten wir uns zu Hause am Küchentisch getroffen und ich erzählte ihm meine Erlebnisse aus der Notaufnahme. Doch dabei stellten wir schnell fest, dass das zu nüchtern und neutral ist und es ihm schwerfällt, sich in unseren Berufsalltag hineinzuversetzen. Wie willst du etwas beschreiben, wenn du es nicht gesehen und miterlebt hast?  Aber genau das wollten wir ja unserer Leserschaft vermitteln. Damit Fabian die Atmosphäre am Arbeitsplatz besser spüren konnte und auch allmählich wusste, wovon ich zum Beispiel beim Monitoring, EKG-Schreiben oder der Schockraumvorbereitung spreche, musste er mit in die Notaufnahme gehen. In Abstimmung mit der Geschäftsleitung, Pflegedirektion sowie unserem Chefarzt Dr. Bayeff-Filloff und meinem Team konnte mir mein Kompagnon während einer mehrwöchigen Hospitation in der ZNA als „Schatten“ mit seinem schwarzen Notizbuch folgen und wurde alsbald ein Teil unseres Teams. 

Das Thema Corona wird im Buch in Auszügen behandelt. War dadurch das Projekt gefährdet oder verzögert?
Mit unserem Projekt starteten wir schon letztes Jahr im März. Um dem Buch den letzten Feinschliff zu geben, traf ich mich Ende Februar mit Fabian und seiner Frau in Lazise, wo die beiden die Wintermonate verbringen. Das war bereits der Zeitpunkt, als sich die Pandemie auch in Italien rasant ausbreitete, und wir realisierten, dass wir kein Buch über die Notaufnahme schreiben können, in dem nicht auch Corona seinen Platz finden würde. Der Verlag räumte uns daraufhin zusätzliche eineinhalb Monate mehr bis zum Abgabedatum ein. Wieder zu Hause an meinem Arbeitsplatz tauschte ich mich täglich mit Fabian, der den italienischen Lockdown vor Ort miterlebte, aus. Bei seinen Erzählungen, wie beispielsweise über die Lastwagen-Abtransporte der vielen Toten, kamen uns bei den Vorbereitungsmaßnahmen im Krankenhaus schon Zweifel, ob sie ausreichen würden, um die Patientenversorgung gut in den Griff zu bekommen.
Unser Buchprojekt wurde durch Corona also nicht gefährdet. Im Gegenteil, ich denke, dass genau diese Erfahrungsberichte das Lesen besonders spannend machen. 

Fabian als „Praktikanten“ Einblicke in Deine Arbeit zu gewähren, wie war das für Dich, Fabian und das Team?
Es war total einfach, weil Fabian nie im Weg umging. Er war wie ein Schatten und hat sich dezent im Hintergrund gehalten. Auch als ich ihn meinem Team vorstellte und erklärte, dass er nicht nur mich jetzt eine Zeitlang begleitet, sondern sich ebenso an die Sichtung setzt, Kollegen bei deren Arbeit über die Schulter schaut und mit ihnen auch Interviews führt, war die Resonanz immer positiv. Eigentlich war es für alle ein Selbstläufer, denn wer uns Pflegende, die täglich mit Schülern, Praktikanten und Azubis zu tun haben, kennt, weiß, dass wir jedem Fremden gegenüber offen sind. Fabian hat sich bei uns sehr wohl gefühlt. Als er sich nach seinem letzten Herbstfest-Nachtdienst verabschiedete, meinte er auf dem Nachhauseweg: „So Mike, das war´s jetzt. Nun verlasse ich wieder den „Kosmos Notaufnahme“. Zwar mit einem lachenden Auge, weil der Schichtdienst wegfällt, der für mich als freier Autor schon eine große Umstellung war, aber auch mit einem weinenden Auge. Die äußerst spannende Erfahrung mit euch möchte ich nicht missen und du wirst mir mit deinem Team sicher fehlen.“ 

Wie erlebst Du die mediale Aufmerksamkeit bezüglich der Buchpräsentation? Der Post über das Buch auf unserem Instagram-Account erreichte 873 Konten und wurde über Impressionen fast 1.300 mal wahrgenommen, 144 mal geliked und 7 mal weitergeleitet, auf Facebook erreichte der Beitrag fast 9.000 Personen, wurde 108 mal geliked und 57 mal geteilt.
Als der MDR bei uns in der Notaufnahme zu Dreharbeiten war, nahm das unsere Klinik für einen Post auf Instagram und Facebook zum Anlass. Das hat mich sehr gefreut, denn es ist ja auch eine Art der Anerkennung und Wertschätzung, die man damit als Mitarbeiter erfährt. Dass das dann gleich so medial ging und von so vielen Menschen gesehen wurde, war der Hammer! Eine bessere Werbung kann man sich gar nicht wünschen, das muss man ganz ehrlich sagen. Ich habe dann selbst einen Instagram-Account speziell für das Buch erstellt, in dem ich zum Beispiel meine Fernsehauftritte poste oder von einer Buchhandlung, die ein Schaufenster extra für mich eingerichtet hat, berichte. 

Wie war es für Dich in TV und Radio zu sein? Eine andere Welt, oder? Du bist z. B. im Fernsehen total souverän rübergekommen. Warst Du gar nicht nervös?
Als wir unser Buchprojekt starteten, war uns klar, dass wir mit unserem Thema natürlich möglichst viele Interessierte erreichen möchten. Unsere Zielsetzung war also, unbedingt ins Fernsehen zu kommen. Und tatsächlich war es dann relativ schnell soweit: ein Auftritt im MDR-Studio Leipzig, genau zum Veröffentlichungsdatum des Buches am 6. August. Das ist schon eine sehr spannende Erfahrung, wenn du in einem professionellen Fernsehstudio zunächst im Gästezimmer betreut wirst und die Moderatorin mit dir vorab ein Gespräch führt, bei dem es auch um belanglose Dinge geht. Anschließend ziehst du dich um, kommst in die Maske und wirst in ein Aufnahmestudio mit unzähligen Scheinwerfern geführt. Dort arbeiten so zwischen zehn bis fünfzehn Personen – vom Kameramann über den Aufnahmeleiter bis hin zum Tontechniker. Das Kuriose war aber, dass, sobald das Interview begann, ich das Fernsehteam völlig ausblenden konnte. Ich saß mit der Moderatorin auf der Couch und führte ein angenehmes Gespräch. Das war wirklich unglaublich. Allerdings hatten Fabian und ich bereits bei der Hinfahrt erstaunt festgestellt, dass uns das echte Lampenfieber fehlte – wohl weil wir so glücklich waren, unser Ziel „Fernsehauftritt“ erreicht zu haben.

Meine einzige Sorge war nun, da mehrere Auftritte folgten, dass ich mir schnell ein paar neue Hemden zulegen wollte und der Haar- und Bartschnitt perfekt sein musste. Auf mein Äußeres lege ich gerne Wert. (schmunzelt und streicht sich über den Bart)

Eine ganz andere Erfahrung war die Radio-Aufzeichnung für „Neugierig nachgefragt“ vom WDR 5. Dabei hatte ich kein direktes Gegenüber, sondern saß mit Mikro und Kopfhörern in einem Rosenheimer Studio und sprach mit meinem Interviewpartner in Köln. Und für die Kultursendung auf Bayern 2 war es wiederum so, dass mich der Moderator mit seinem Aufnahmegerät in Rosenheim besuchte. Wir unterhielten uns über eine Stunde und ich war echt begeistert, mit welchem Kunstgriff es David Friedmann anschließend gelang, den Bericht auf die vorgegebenen fünf Minuten zu kürzen und dabei die Message meines Buches so exakt treffend herüberzubringen. Das war wirklich ein ganz tolles Erlebnis, dieses Interview! 

Auch in den Fernsehbeiträgen kommt sehr gut zur Geltung, dass du deinen Beruf liebst und das Positive an der Pflegearbeit vermitteln möchtest.
Ja, denn anders funktioniert es auch nicht. Ich bin überzeugt, dass man seine Arbeit nur gut ausüben kann, wenn man das tut, was man gerne macht. Sonst haut´s nicht hin. Das ist in jedem Beruf so. 

Stimmt es, dass Du nicht nur seit über 20 Jahren als Pfleger, sondern ebenso lang für die RoMed Kliniken tätig bist? Hattest Du dabei auch mal den Wunsch nach Veränderung?
Da bin ich ein echter Klinik-Dinosaurier! (lacht) Es fing 1998 mit meiner Ausbildung an, die ich hier in der Berufsfachschule für Pflege absolviert habe. Seit 2008 arbeite ich in der Zentralen Notaufnahme und ich übernahm dort 2010 die stellvertretende pflegerische Leitung. Mit RoMed verbindet mich aber noch viel mehr. Das zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben, angefangen bei meiner Geburt im Klinikum Rosenheim. Später als kleines Kind holte ich immer wieder mal mit meinem Vater meine Mutter, die im Haus in der Radiologie arbeitete, nach Dienstschluss ab. Ich habe hier meine Frau Diana, die ebenso Pflegerin ist, kennengelernt, und unsere drei Kinder kamen im Klinikum zur Welt. Auch eine schwere Erkrankung im engsten Familienkreis wurde hier erfolgreich behandelt. Das sind ja alles Meilensteine im Leben, die einen prägen.

Natürlich gibt es im Berufsalltag auch Tage, insbesondere jetzt mit Corona, an denen man sich fragt: „Was mache ich hier eigentlich?“. Wenn der Patientenansturm in der Notaufnahme nicht abreißt und man nicht weiß, wie man das alles bewältigen soll. Dann stelle ich mir manchmal vor, wie es denn jetzt zum Beispiel im Auto eines mobilen Pflegedienstes sein könnte, und dann ist mir wieder ganz schnell klar: Das wäre für mich definitiv viel zu langweilig. 

Was wünschst Du Dir, dass die Menschen „mitnehmen“, wenn sie das Buch gelesen haben?
Das Buch hat ja mehrere Aspekte, es erklärt die pflegerischen Tätigkeiten und die Notaufnahme an sich. Es erzählt von den Menschen, die dort mit Leidenschaft 365 Tage im Jahr arbeiten, um den Kranken und Verletzten zu helfen. Dass genau das wahrgenommen wird, ist mir sehr wichtig. Ich möchte, dass wir Pflegekräfte mehr Gehör und Verständnis finden, insbesondere jetzt, wo Corona allen von uns viel abverlangt. Darum haben wir unser Buch auch pauschal gehalten und nicht das Klinikum namentlich darin erwähnt. Alles kann genau so in jeder Notaufnahme geschehen. Außerdem soll das Thema Patientenverfügung, dem wir ein Kapitel gewidmet haben, mehr Aufmerksamkeit bekommen und dazu anregen, dass sich der Leser gemeinsam mit seiner Familie oder den Angehörigen damit auseinandersetzt. Und zuletzt ist es mir ein großes Anliegen, dass man beim Lesen meines Buches trotz der ganzen notwendigen Diskussion über Pflegenotstand und Arbeitsbedingungen meine Freude und Begeisterung am Pflegeberuf spürt.
 
Speziell jetzt auch in der Zentralen Notaufnahme?
Ja, klar! Vorausgesetzt man liebt die Abwechslung und Herausforderung. Frisch examinierte Absolventen, aber auch Kollegen, die bereits länger im Beruf sind, haben übrigens die Möglichkeit, die Fachweiterbildungen für Notfallpflege sowie für Anästhesie und Intensivmedizin am Akad. Institut für Gesundheits- und Sozialberufe der RoMed Kliniken abzuschließen.
Also ich für mich bin jetzt exakt da, wo ich hingehöre, und wüsste nicht, wo ich sonst arbeiten möchte. Die Notaufnahme ist für mich perfekt. Man weiß nie, was täglich auf einen zukommen wird, und wer das und die enge Teamarbeit in der ZNA mag, für den ist es absolut das Richtige! 

Vielen Dank für das interessante Gespräch und die Einblicke, die Du uns gegeben hast! Wir wünschen Dir natürlich weiterhin gute Verkaufszahlen und eine große Leserschaft. 

„Weil es ohne uns nicht geht. Akutes aus der Notaufnahme – Ein Krankenpfleger erzählt“ von Michael Steidl und Fabian Marcher ist im Verlag Eden Books erschienen und im Fach- und Online-Handel erhältlich.

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Kontakt

RoMed Kliniken
Kliniken der Stadt und des Landkreises Rosenheim GmbH
Pettenkoferstraße 10
83022 Rosenheim

Tel  +49 8031 365 02
Fax +49 8031 365 49 11

Hinweise

  • Bewerbungen von Schwerbehinderten werden bei gleicher Qualifikation und Eignung bevorzugt.
  • Entstehende Aufwendungen für Vorstellungsgespräche können von uns nicht erstattet werden.
  • Bewerbungen per E-Mail werden unverschlüsselt übertragen.
  • Die Bewerberdaten werden im Rahmen des Bewerbermanagements bei uns verarbeitet. Dem können Sie jederzeit auch teilweise mit Wirkung für die Zukunft schriftlich widersprechen. 
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